Anno 1701 – Der Fluch des Drachen (Add-on) Rezessionen
Posted by adminFeb 17
Anno 1701 - Der Fluch des Drachen (Add-on)
- DVD-ROM Laufwerk, Prozessor Pentium > 2 GHZ, Grafikkarte 64 MB, System WIN XP, System WIN 2000, RAM
- 512 MB
Erschaffen Sie mit ANNO 1701, der bis dato aufwändigsten und teuersten Spieleproduktion aus dem deutschsprachigen Raum, Ihre eigene faszinierende Welt! Werden Sie zum Entdecker und stürzen Sie sich in das Abenteuer Ihres Lebens. Stechen Sie in See, überqueren Sie die sieben Weltmeere, erforschen Sie fremde Kontinente und andere Kulturen. Beweisen Sie dabei strategisches Können, kaufmännisches Talent und diplomatisches Geschick.
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Lost Planet 2
- 135mm x 171mm x 14mm
Unverb. Preisempf.: EUR 19,99 Preis: EUR 11,90
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5 comments
Kommentar by MK on 17. Februar 2012 at 01:46
Gutes Add-on,
Das Add-On ergänzt das Hauptspiel sinnvoll um die ursprünglich fehlende Kampagne. Alle Anno-Stärken kommen in den 11 umfangreichen Missionen voll zum Tragen. Die Geschichte ist OK, die Missionen sind ziemlich abwechslungsreich und haben – auch dank vieler Nebenquests – kaum Längen.
Insgesamt bietet die Erweiterung gerade Anno-Profis aufgrund des doch recht gesalzenen Schwierigkeitsgrades viele Herausforderungen. Es gibt zudem einige kleinere aber sinnvolle Neuerungen, wie z. B. neue KI-Gegner oder die spektakuläre Naturkatastrophe “Meteoriteneinschlag”.
Mit der Kampagne dürfte man rund 20-20 Stunden beschäftigt sein – der Umfang ist also lobenswert. Hinzu kommt noch der Karteneditor.
Warum keine 5 Sterne?
Die Missionen sind wirklich gut ohne jedoch perfekt zu sein. Vor allem zum Ende hin häufen sich zudem etwas eintönige, langwierige Aufbaumissionen. Warum startet man nicht auch einfach mal auf der Stufe “Kaufleute” und darf sich aufs Militär konzentrieren? Teilweise stört die fehlende Zielstransparenz und am Ende der Mission wartet noch der große Hammer auf den Spieler. Die Inszenierung der Geschichte ist nur Mittelmaß, da das “Briefing” nur vorgelesen wird. Insgesamt ist die Kampgane zudem absolut linear angelegt. Neben diesen Kleinigkeiten gibt es aber auch einen dicken Hund: Fürs Endlosspiel wurde fast gar nichts getan: Keine neue Produktionsketten oder Gebäude, nur ein paar überflüssige Zierelemente und 2-3 andere Kleinigkeiten (neue Händleraufgaben, Meteorit, neue CPU-Gegner) – das ist leider zu wenig für 5 Sterne.
Unter dem Strich eine Kaufempfehlung für das GUTE Add-On mit dem deutlichen Hinweis, dass die umfangreiche und gute Kampagne nichts für Einsteiger ist und Neuerungen fürs Endlosspiel weitgehend fehlen.
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| Kommentar als LinkKommentar by C. Schäfer on 17. Februar 2012 at 02:07
Tolles Addon für alle die eine Kampagne wollten,
Anno 1701 gehört sicher zu einer der besten Aufbau Spiele die es gibt, nur hatte es einen großen Kritikpunkt: Es gab keine richtige Solokampagne. Diese wurde nun mit dem Addon “Der Fluch des Drachen” nachgereicht.
Die Story handelt von einem mächtigen Artefakt, welches seinem Besitzer große Macht verspricht. Dementsprechend sind viele hinter dem Auge des Drachen her.
Das Addon spielt sich genau so wie das Hauptspiel. Es wird wieder Handel getrieben und Inseln besiedelt um die Bedürfnisse der Bevölkerung zu befriedigen. Zu beginn der 11 Missionen wird zuerst der Schwierigkeitsgrad ausgewählt (Leicht, Mittel, Schwer), welche sich insofern darin unterscheiden, ob man für abgerissene Gebäude die Baukosten zurück bekommt und auch das Startkapital (mehr Geld und Rohstoffe zu Beginn) beeinflusst. Die Schwierigkeitsgrad kann zu beginn jeder Mission neu gewählt werden.
Die Missionen sind in Aufträge unterteilt, welche man von seinen Verbündeten oder Handelspartner bekommt. Dabei gestallten sich die Aufgaben sehr Abwechslungsreich. So muss entweder mal etwas aus dem Meer geborgen werden, einem Handelspartner Baumaterial vorbeibringen, eine bestimmte Insel besiedeln, oder ein Bündnis mit jemanden eingehen. Dabei sind es die Missionsziele, welche die Geschichte erzählen. Neben den Hauptziele gibt es noch Nebenziele, welche zum bestehen der Mission nicht notwendig sind, aber für dessen erfüllen bestimmte Rohstoffe oder Baumaterialien winken. Die Missionsziele sind sehr Linear und passieren auf Skriptereignisse.
Es wird eine Durchlaufende Geschichte erzählt (im Gegensatz zu der Kampagne des Hauptspiels), wo jede Mission ein Ereignis von dem Abenteuer erzählt. Dabei trieft man auf viele Charaktere, aber nur wenige begleiten einen bis zum Schluss, weshalb eine größere Charakterentwicklung ausbleibt.
Im Gegensatz zu den Missionen vom Hauptspiel, ist es hier möglich auch zu scheitern. So bekommt man nicht einfach so wieder Geld oder Werkzeug geschenkt, wenn es ausgehen. Die Missionen sind aber so aufgebaut, dass es immer eine Möglichkeit gibt, an Rohstoffe zu kommen, insofern noch keine Eigenproduktion vorhanden ist.
Zu beginn des Spiels wird noch viel gehandelt und viele Missionen werden friedlich gelöst. In den letzten paar Missionen wird es dann stark Militärisch, welche die Vernichtung oder Eroberung der Inseln des Feindes zum Ziel haben.
Damit nicht schon in den ersten paar Missionen die Bevölkerung auf die höchste Stufe gebracht werden können, sind die Missionen so aufgebaut, dass nur eine bestimmte Bevölkerungsstufe erreichen werden kann. Dies geschieht indem einem die Zugriffe auf einige Rohstoffe vorenthalten werden und es somit unmöglich wird, zur nächsten Stufe aufzusteigen. Genau so kann man einige Rohstoffe nur durch Handel bekommen, weshalb eine zu hohe Bevölkerung schnell dazu führen würde, dass die Güter schneller verbraucht sind, und die Bewohner unzufrieden werden.
Zwar besitzt das Addon nicht die originellsten Geschichte oder die tiefgründigste Charaktere, dafür sind die Missionsziele und Missionen allgemein sehr gut gestaltet und motivieren immer wieder. Selbst auf der schwersten Stufe ist das Spiel gut schaff bar. Das Spiel ist immer fördern ohne unfair zu werden.
Im Bereich Endlosspiel gibt es nichts neues. Wer also Anno 1701 nur dort spielt, kann sich das Addon sparen. Ansonsten ist das Addon für seine 30¤ zu empfehlen. Eine Mission dauert zwischen zwei und drei Stunden (einige sogar noch länger). Eine Gesamtspielzeit von 25 bis 30 Stunden ist also somit auf jeden Fall drin.
Gesamt vier Sterne. Das Addon bietet alles was auch Anno 1701 bot. Dazu noch das tolle Missionsdesign. Für den fünften Stern fehlt aber die Originelle Story (wobei die Geschichte nicht schlecht erzählt wird) und tiefgründigere Charaktere (außerdem wären vielleicht ein paar neue Gebäude oder sonst was nett gewesen).
Spielspaß bekommt es auch vier Sterne. Zwar besitzt das Addon ebenfalls das süchtigmachende Spielprinzip des Hauptspiels, hat aber für ein Kampagnenspiel ab und zu größere Längen (es dauert sehr lange, bis mal die Siedlung aufgebaut ist) und bietet eigentlich kaum neues zum Entdecken.
Fazit: Das Addon bietet eine wirklich gute Kampagne. Besonders das Missionsdesign gefiel mir. Wer genug vom Endlosspiel hat und eine Kampagne will kann bedenkenlos zugreifen. Wer nur das Endlosspiel spielt, oder im Multiplayer wird im Addon nicht viel neues finden.
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| Kommentar als LinkKommentar by Mark Schindler on 17. Februar 2012 at 02:08
Unübersichtliches Geballer mit hohem Spaßfaktor,
Nach den ganzen Trailern und Vorberichterstattungen konnte ich einfach nicht widerstehen und hab das Spiel gleich am Erscheinungstag erstanden.
Zunächst startete ich die Kampagne und war ein wenig verwirrt. Nach dem Prolog geht es direkt in den Dschungel und da machten sich die ersten Negativpunkte bemerkbar.
Die Grafik ist definitiv sehenswert, aber leidet die Übersicht enorm bei all den Bildschirmanzeigen und den unzähligen Gegnern in der dichten Vegetation.
Auch der Spielablauf ist immer der gleiche: Man wird als gesichtsloser Typ irgendwo auf dem Planeten abgesetzt und ballert sich anschließend mit bis zu 3 Mitspielern den Weg zum Ziel frei. Unterwegs gilt es Stationen zu aktivieren, die einem den Weg zum nächsten Zielpunkt weisen. Zwischendurch erscheint mal ein haushoher Akride, den man mittels gewaltiger Feuerkraft erledigen muss. Taktik ist dabei meist nicht nötig, sondern jeder schnappt sich eine dicke Wumme und hält drauf. Zwischendrin stirbt man wegen der Unübersichtlichkeit oder fällt einfach mal eben irgendwo runter.
Warum also trotzdem diese positive Bewertung? Ganz einfach: Es macht Spaß
Dann hat man auch mal Zeit sich an der wirklich sehenswerten Grafik zu erfreuen. Vor allem der Tiefeneffekt ist wirklich gut gemacht.
Zugegeben, man muss sowas mögen. Sicher, es ist kein Autorenspiel, aber wer auf Nonstop Action, endlose Gegnerhorden, gigantische Bossgegner, die buchstäblich jeden Rahmen sprengen und dicke Knarren ohne Ende steht, ist hier genau richtig. Verschnaufpausen bekommt man nur zwischen den Missionen oder während der Zeit bis zum nächsten Respawn
Für Solisten ist das Spiel wegen der oben genannten Kritikpunkte garantiert nichts, aber wer sich online wagt und am Besten noch 3 Kumpels mit Spaß am ballern kennt, wird an diesem Spiel seine Freude haben. Es gibt zudem viele Gegenstände zum Freispielen wie z.B. neue Gesten (reine Spielerei), “Körperteile” um seinen Charakter zu individualisieren und vor allem: Noch mehr Dicke Wummen!
Hoffe diese Rezension kann einigen behilflich sein, aber wie immer gilt: Am besten testen. Denn ob es einem gefällt oder nicht, darüber entscheidet nunmal der persönliche Geschmack. Und ganz besonders bei diesem Spiel
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| Kommentar als LinkKommentar by Hannes Freitag on 17. Februar 2012 at 02:39
Falsche Erwartungen,
Jetzt, wo einem das Game fast scho hinterhergeworfen wird, habe ich mich endlich auch zum Kauf entschieden. Warum erst jetzt? Die Kritken damals seitens der Presse waren einfach alles andere als rosig. Gerade nach Lost Planet 1 hat man hohe Erwartungen gehabt und wollte einfach nicht enttäuscht werden… so in meinem Fall.
Ein Bekannter hast mir das Spiel neulich dann aber doch noch wärmstens empfohlen mit dem Tipp, mir einen Coop-Partner zu besorgen. Gesagt, getan. Und tatsächlich, im koop entfaltet das Spiel richtig Potenzial. Die Ballerei macht richtig Laune, auch wenn es hier und da etwas unübersichtlich wird. Aber dafür werden einem fette Mechs und viele Waffen zur Seite gestellt. Und erst die Endgegner… vom feinsten! Lasst euch also nicht abschrecken, greift zu. Billiger gehts ja kaum noch. Nur die Grafik war wohl nie wirklich uptodate und der Splitscreen ist echt lächerlich.
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| Kommentar als LinkKommentar by Zockerseele on 17. Februar 2012 at 02:57
Lost Planet² = Enttäuschend ²,
Lost Planet²
Die Demo und die Trailer zu Lost Planet² waren vielversprechend und dementsprechend hatte
ich auch (zugegeben) hohe Erwartungen an das Spiel. Vorweg muss ich aber sagen, dass ich
nichts Unmögliches von dem Spiel erwartet habe. Die Trailer sagten mir: “In diesem Spiel
gibt es riesige Gegner, viele Waffen und massig Action!”. Also habe ich keine große Story,
viel Realismus, freie Entscheidungsmöglichkeiten, nonlineares Gameplay oder
Charakterentwicklung erwartet. Heisst: Kopf ausschalten und einfach mit Kollegen im
Coop-Geballer Spaß haben. Doch leider ist Lost Planet 2 auch dann enttäuschend, wenn man es
nur als das betrachtet, was es sein will: ein reinrassiger Coop-Shooter.
Warum?
Ein Shooter sollte zumindest halbwegs klar strukturiert, bzw. übersichtlich sein und sich
flüssig steuern lassen.
Der Sound ist gut.
So auch die Grafik, jedoch ist alles ein wenig zu bunt. Das HUD ist überfüllt mit Anzeigen.
In jeder Bildschirmecke gibt es mindestens eine Anzeige für irgendwas. In der Mitte tauchen
zusätzlich ständig Informationen zu Missionszielen und Errungenschaften auf. Spielt man dann
auch noch in einem Waldgebiet, in dem ständig Umgebunsteile in den Bildschirm ragen und
packt man in dieses Gebiet noch Gegner und die eigenen Mitspieler rein….oh man.
Alles ist extrem unübersichtlich führt eher dazu, dass man einfach draufhällt und hofft die
Richtigen zu erwischen, als das man taktisch spielt.
(Es gibt zwar mehrere Steuerungsvarianten, aber ich rede hier von der Standartsteuerung)
Die Steuerung deckt zwar alle nötigen Bewegungen ab, doch ist sie unnötig kompliziert. So
sprintet man z.B. mit der Kreis-Taste und kann seine Figur dann auch nur minimal steuern,
ganz zu schweigen davon, dass man sich nicht mehr umschauen kann, weil die rechte Hand nicht
am rechten Analog Stick ist.
Nach dem Einzoomen, zoomt man auch nicht wieder automatisch aus, sondern muss die
entsprechende Taste nochmal drücken, was in hektischen Kämpfen extrem lästig ist.
Hier mal ein paar wahllose Punkte zum Gameplay, die einen kleinen Eindruck von dem Spiel
vermitteln sollen:
Es gibt einen Anker, mit dem man sich an Wänden und (theoretisch) auch Gegnern festhalten
und hochziehen kann. Diesen kann man allerdings nicht benutzen während man in der Luft ist.
Ausserdem lässt die Figur den Anker auch jedesmal los, wenn sie ein Hindernis streift. Es
gibt eine Auto-festhalte-Funktion, die verhindert, dass man von Klippen stürzt. Aber wozu?
In dem Spiel sind Stürze aus großer Höhe nicht schädlich. Und Stellen, an denen man nicht
runterfallen darf sind so selten, dass diese Funktion eher lästig ist (wenn sie da dann
überhaupt funkioniert), als das sie nützt. Man kann nicht an Leitern springen und dann
weiterklettern, sondern muss von ganze unten starten.
Im Sprint ist die Kameraeinstellung so weit unten, dass man die Umgebung schlecht sehen
kann.
Wird man angeschossen, so hört man sofort auf zu sprinten oder nachzuladen.
Der wohl negativste Punkt ist die Trägheit der Figuren. Sie ziehen sich mit Leichtigkeit
meterhoch in die Luft, tragen Riesige Waffen und klobige Rüstungen können sich aber nicht
wirklich flink bewegen, was gerade in actionreichen Shooter ein absolutes Muss ist.
(Und soll mir keiner sagen, dass es dem Realismus dient, weil ihre Ausrüstung so schwer
ist…).
Diese Trägheit wäre ja nur halb so schlimm, wenn im Gegensatz dazu die Gegner nicht so
verdammt filnk wären. Auch die riesigen Boss-Gegner bewegen sich trotz ihrer Größe viel
schneller und flinker als die Menschen.
Erstaunlicherweise gibt es bei dem Spiel kein Deckungssystem. Doch auch wenn man sich in
Boss-Kämpfen hinter Objekte und Hindernisse stellt und auf Schutz vor den weit ausladenden
Hieben der Gegner hofft, wird man eines Besseren belehrt. Die Boss-Gegner können durch
Säulen und Bäume etc. hindurchschlagen, als ob diese nicht existieren würden und erwischen
den Spieler somit fast überall. Es gibt zwar eine Ausweichfunktion, doch diese ist in
Anbetracht der größe der Boss-Gegner völlig nutzlos, da man trotzdem in ihrem Angriffsradius
bleibt.
Schon überzeugt wie “grandios” dieses Spiel ist? Noch nicht? Gut…
Die Kampagne ist aufgeteilt in Episoden von denen jede aus mehreren Kapiteln besteht, welche
dann wiederum selbst aus mehreren sehr kurzen Teilen bestehen. Diese Teile starten jedesmal
mit folgenden Worten auf dem HUD: “Bitte warten Sie”. “Bereit?”…
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