Dead Space
Posted by adminFeb 7
Dead Space
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2 comments
Kommentar by Schwalbenkönig on 7. Februar 2012 at 10:45
Der nackte Horror!,
Es ist vollbracht!!
Ich habe gerade das Spiel beendet und kann nun auch endlich etwas dazu schreiben. Denn eigentlich wollte ich schon nach der ersten Stunde Spielzeit meine Meinung äußern, so vollkommen begeistert war ich. Und das, obwohl ich vor Monaten die Demo angetestet habe und mir damals geschworen habe, dieses Spiel nicht zu kaufen. Ich mag zwar Horror, was dort gezeigt wurde, war mir aber definitiv einen Tick zu hart.
Naja, aufgrund der eindringlichen Empfehlung eines Freundes und, weil Dead Space bei Amazon kurzfristig zum Schnäppchenpreis angeboten wurde, habe ich es ja dann doch gekauft. Zum Glück. Was wäre mir sonst entgangen!
Dieses Spiel ist der absolute Wahnsinn und gehört ab sofort in meine persönliche Top 5 der besten Spiele aller Zeiten.Warum?
Hier meine Gründe:
> Die Story! Ich bin großer Fan von finsteren Science Fiction-Filmen ala “Event Horizon”, “Alien” oder “Sunshine” und man merkt hier sofort die vielen Anleihen an Filme dieser Art.
> Die Schockmomente! Beim Spielen ist man ununterbrochen voller Angst und Adrenalin, selbst bei “Ruhepausen” erwartet man, dass das Grauen urplötzlich hervorgesprungen kommt. (Was auch verdammt oft passiert!)
> Die Grafik! Kann es sein, dass ich für die Playstation bisher keine bessere Grafik gesehen habe? Ich denke so ist es. Und tatsächlich gibt es bei dieser Prachtoptik keinerlei Aussetzer oder Ruckler. Es ist alles einfach atemberaubend schön und flüssig animiert.
> Der Sound! Leise Stimmen im Hintergrund, metallenes Hämmern und Klopfen, matschige Stampfgeräusche, irres Gesumme und Schnaufen, psychodelische Musik- vom Spieler wird allein in diesem Punkt alles abverlangt.
> Die Waffenauswahl! Magnum? Colt? 45er? Vergesst es! Hier gibt es Industriesäge, Flammenwerfer,Impulsgewehr, Laser und Strahlenkanone. Vieles Geräte, die die Gegner präzise in Einzelteile zerlegen können. Was auch oft der einzige Weg zur Rettung ist, wildes Rumballern endet nur in Munitionsverschwendung. Durch diverse Shops kann man sein Arsenal wahlweise erweitern und durch eine Werkbank stückweise aufrüsten.
> Kniese- und Stasemodul! Ja, richtig gelesen. Soll heissen, man hat die Möglichkeit, Dinge und Gegner in Zeitlupentempo zu versetzen oder mittels einer Art Telepathie durch die Räumlichkeiten zu schleudern.
> Die Gegner! Was kriecht, rennt, fliegt und schlängelt dort alles rum! Okay, die Auswahl ist diesbezüglich nicht riesig oder scheinbar unendlich, aber mir hat’s völlig gereicht und wie die Monster in Ausehen und Reaktion gestaltet wurden, ist ganz groß!
> Die Brutalität! Abgetrennte Beine und Arme, abgeschlagene Köpfe, gewaltige Blutlachen.. Nein, ich bin kein Splatter-Freak, doch die gezeigte Blutrünstigkeit (an der man unweigerlich auch selbst Schuld trägt) ist so gekonnt integriert, schockierend und authentisch, dass ein bleibender Eindruck garantiert ist.
Natürlich kann ich die Liste seitenlang fortführen, denn Dinge wie die angenehme Steuerung, das faire Speichersystem, Schwerelosigkeit, die Spielzeit usw. sind ja noch gar nicht erwähnt.Ich beende aber mein Lobgesang mit meinem Fazit:
Ein rohes, düsteres, packendes und blutiges Meisterwerk, das mit perfekter Präsentation ehemalige Genre-Highlights wie “Fear” oder “Silent Hill” erbarmungslos in den Schatten stellt und die Bezeichnung “Must Have” mehr als verdient! Kaufen, spielen und schlaflose Nächte sind garantiert!
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| Kommentar als LinkKommentar by Parki on 7. Februar 2012 at 11:25
Dead Space? Aber hallo!,
Anmerkung: Ich besitze den Kanada-Import von Dead Space, deswegen die etwas vorzeitige Rezension.
=Story=
Willkommen im bis jetzt noch langweiligen Leben von Weltraumingenieur Isaac.
Wir befinden uns auf einer öden Reparaturmission und müssen bei einem
Minenschiff die Kommunikation wieder in Gang setzen.
Scheinbar hat da mal wieder jemand Mist gebaut… wenn das mal nicht easy
wird….
Doch kaum angekommen, geht der Ärger schon richtig los:
Überall nur Tote, eine verlorengegangene Crew, alles kaputt und zombieähnliche
Aliens mit messerscharfen Armen, schiessenden Tentakeln und wild um
sich schlagenden Beinen.
Sofort wird klar: Hier is was faul… und wir sind irgendwie die einzige
Person die momentan was reißen kann… na dann… das kann ja heiter werden.
Schnell noch den Plasma Cutter eingepackt und schon kann das fröhliche
Gliedmaßen abtrennen beginnen….
=Gameplay=
Dieses geht recht einfach von der Hand. Freunde der 3rd-person shooter
werden sich recht schnell zurecht finden.
Im Stil von Gears Of War rennt man durch die Korridore des riesigen
Raumschiffs und erledigt die per Video erhaltenen Aufträge.
Die Steuerung von Isaac ist sehr einfach gehalten. Deshalb besitzt unser
also Wayne !
Held weder die Fähigkeit sich zu ducken noch ausserhalb der ZeroGravitiy
Zones zu springen, was sehr schade ist denn so wirkt unser Freund Isaac
etwas Steif. Nunja, wer sich duckt ist feige und springen ist nur was
für Ballerinas
Die Missionen sind klar strukturiert und meistens gibt es nur einen Weg
diese zu erledigen. Daher erscheint es etwas zu linear, was aber wohl im
Sinne eines Survival Horror Games liegt.
Die meiste Zeit rennt man durch Korridore oder große Labore. Ab und zu
muss man sich aber durch schwerelosen Raum bewegen, und da macht das Töten von Aliens
richtig Spaß.
Der Healthstatus des Helden befindet sich auf dessen Rücken und der Munitionsvorrat steht nur am Display
der jeweiligen Waffe. Somit hat der Spieler kein nerviges HUD, was einiges zur Atmosphäre beiträgt.
Briefings, Inventar und Map gibts alles Ingame auf einem Holoscreen direkt
vor Isaacs Nase – sehr gut gelöst. Man kann quasi das Briefing anschauen
und nebenher weiterlaufen.
Ebenso innovativ ist ein Wegmarkierungsstrahl, welcher sich auf den Boden
projezieren lässt und einem die Richtung zeigt falls man sich verlaufen hat.
Ein weiteres tolles Feature ist, dass man Isaacs Ausrüstung mithilfe von speziellen Items upgraden kann.
Dies hat etwas Rollenspielähnliches an sich und fordert die Langzeitmotivation.
In jedem Kapitel gibt es mindestens einen Store, in welchem man sich neue Ausrüstungsgegenstände gegen Credits eintauschen kann.
Freunde des 24h-shoppings haben somit auch ihren Spaß.
=Waffen & Kampfsystem=
Desert Eagle, Shotgun und Rocketlauncher? Alles Käse von Gestern!
Der Held der Zukunft bezwingt seine Feinde mit Plasma Cutter, Line Gun und ferngesteuertem Kreissägenblatt.
Flammenwerfen, Pulserifle und Co dürfen natürlich auch nicht fehlen.
Mit ersteren Waffen lassen sich gezielt die Gliedmaßen der Aliens abtrennen, die auch nur dadurch zu bezwingen sind.
Man(n) muss zugeben, dass es richtig Laune macht diese Zombiewesen auseinander zu nehmen.
Ebenso besitzt Isaac die Möglichkeit, Feinde und Objekte zu verlangsamen, was bei größeren Ansammlungen von Aliens auch wirklich nötig ist.
Mithilfe von Kinetischer Energie lassen sich fast alle Objekte aufnehmen und durch die Luft schleudern.
Dies erinnert zwar stark an die Gravity Gun aus Half Life 2, passt aber hervorragend in die Weltraumumgebung.
Es gibt also unzählige Möglichkeiten, selbst bei Munitionsknappheit, diesen Biestern das Leben aus dem Körper zu treiben – aber mehr sei an dieser Stelle nicht verraten.
Findet es am besten selbst heraus!
Freunde der uneingeschränkten Splatterorgien kommen hier voll auf ihre Kosten.
Allerdings sei hier angemerkt, dass das Spiel absolut nichts für Kinder ist.
=Grafik, Sound und Atmosphäre=
Die Grafik ist ganz klare Spitzenklasse. Geniale Licht- & Schatteneffekte lassen die PS3 richtig schwitzen, FPS Drops müssen aber nicht befürchtet werden.
Der Sound ist sehr gut, und erzeugt eine dem Spiel entsprechend drückende und düstere Stimmung.
Wer im Besitz eines großen Flachmannes und Surround Anlage ist, wird mit Dead Space maximalen…
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