Fairytale Fights Rezessionen
Posted by adminDez 17
Fairytale Fights
Das Spiel ist in gutem Zustand und komplett inklusiv Hülle, Cover und Anleitung.
Unverb. Preisempf.: EUR 19,99 Preis: EUR 19,40
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2 comments
Kommentar by J. Lingen on 17. Dezember 2011 at 04:32
Man hätte mehr Gewicht auf die Story legen sollen,
Was ich von dem Spiel erwartet habe war: Eine abgedrehte Märchengeschichte mit einer Menge Spaß und Litern von Blut.
Aber ich denke dieser könnte etwas mehr Spaß bringen.
Was ich bekam war: Liter von Blut, eine dünne Story, die nur am Rande erzählt wird und ein Gemetzel, dass trotz einer Menge Spaß am Anfang irgendwann langsamer wird.
Anfangs macht es wirklich noch Spaß sich mit Häschen oder ähnlich skurilen Waffen durch Gegner zu schlagen. Allerdings fragt man sich irgendwann: “Was mache ich hier eigentlich?”
Eine grobe Story wird umrissen und immer wenn der Geschichtenerzähler, der die Charaktere auf ihrem Weg ihren Ruhm wiederzubekommen begleitet, auftaucht wird es etwas klarer. Aber dieser Geschichtenerzähler taucht einfach zu selten auf. Die Texte von ihm sind immer sehr lustig, aber man bekommt das Gefühl, dass wirklich alle Märchen auf Biegen und Brechen wild durcheinander gemischt wurden. Wo wir gerade bei Texten sind: Es gibt keine Sprachausgabe, sondern nur simple “Töne” die auf Gefühle der Charaktere schließen lassen wie ein irres lachen oder ein “hm?” oder etwas ähnliches. Das finde ich auch etwas Schade.
Das Spielprinzip mit dem “Dynamic Slicing” macht Anfangs wirklich Spaß, wird irgendwann aber einfach nur langweilig, weil die Level teilweise auch ziemlich in die Länge gezogen sind und so Kampf auf Kampf auf Kampf folgt und man fragt sich: “Wann hört das auf? Wann kommt der Endgegner?”
Die Endgegner sind originell geraten wie der kotzende Biber oder der Rattenfänger allerdings werden die Kämpfe auch irgendwann langweilig, da man nur die Angriffsmuster auswendig lernen muss und man nicht sterben kann. Ja, man kann tatsächlich nicht sterben. Dies ist allerdings nicht in etwa wie in dem Spiel “Prey” originell gelöst worden, sondern man verliert einfach ein wenig Gold, was man eingesammelt hat, wird in einer Kiste ein Stück zurück gesetzt, ein Timer läuft ab (wenn dieser Timer abgelaufen ist, ist man wirklich Game Over, aber wer macht das schon?) und man muss sich nur mit einem simplen Tastendruck aus dieser Kiste befreien.
Zu dem Multiplayer Teil kann ich nichts sagen, da ich diesen noch nicht gespielt habe, ebensowenig wie den Ko-op Modus aus Mangel an Controllern
Was ich beinahe noch vergessen habe: Die Kamera ist teilweise richtig mies positioniert, so dass man seine Figur nicht sieht oder nur sehr klein im Hintergrund. Dies ist besonders in den Jump&Run Passagen nervig, wenn man einen Sprung korrekt positioniert landen muss und es aufgrund der schlechten Kameraposition nicht hinbekommt. Aber wie gesagt, man kann ja nicht sterben
Fazit: Fairytale Fights ist ein Spiel, was in einer Mittagspause o.ä. kurzweiligen Spaß bringt und eine dünn erzählte Story und ein Spielsystem mit viel Blut bietet. Man hat hier eine Menge Potenzial verschenkt. Schade um das Spiel.
P.S.: Was mich positiv überrascht hat war: Als ich das Spiel in einem lokalen Laden gekauft habe gab es kostenlos ein T-Shirt dazu mit einem schwarz-weiß Schneewittchen mit roten, blutverschmierten Messern
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| Kommentar als LinkKommentar by Max Golz "Agent47" on 17. Dezember 2011 at 04:46
Bluuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuttt !,
Dieses Spiel zeigt dir wie viel Blut in eine Märchenfigur passt!
Die Idee klassische Märchencharaktere durchdrehen zu lassen und ein Massaker anrichten zu lassen ist bislang einmalig. Und es gibt genug Leute mit schwarzen Humor, die einfach nur feiern bei diesem Spiel, wenn das süße Rotkäpchen ankommt und mit einer Kettensäge 20 Holzfäller killt.
Bis auf die “Abschlacht”-Passagen ist das Spiel, wie eine moderne Mario-Version. Sehr stark im Jump-&-Run-Stil. Nur dass die Hindernisse riesen Sägen, riesen Äxte oder dich zu Tode quetschende Walzen sind und du deine Gegner nicht einfach über springst (wie bei Mario) sondern sie auf übelster Weise abschlachtest.
Besonders schöne Kills sind mit einer Nahperpektive noch besser zu bewundern.
Dass das Spiel keine Jugendfreigabe bekommt ist verständlich bei so viel Blut.
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