Resident Evil – Operation Raccoon City
Posted by adminJan 2
Resident Evil - Operation Raccoon City
Capcom RESIDENT EVIL: OPERATION, RACCOON CITY/ VÖ: 23.03.2012/ System: PlayStation 3/ Genre: Shooter/ deutsche Version/ USK: keine Jugendfreigabe/ Vollversion/ Einschätzung: Sehr gut
Unverb. Preisempf.: EUR 59,99 Preis: EUR 39,00
L.A. Noire (uncut)
- Take 2
Unverb. Preisempf.: EUR 29,95 Preis: EUR 16,28
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2 comments
Kommentar by M. Buecher "MB" on 2. Januar 2012 at 16:20
Sehr stimmiger interaktiver Film aber nur mäßiges Spiel,
L.A. Noire bietet eine wirklich sensationelle Kulisse. Das L.A. der 40er zusammen mit der grandiosen Mimik der vielen Charaktäre ist wirklich sagenhaft und absolut sehenswert. Leider ist das Spiel an sich recht repetitiv und streckenweise sogar ziemlich langweilig. Die Ermittlungen und Verhöre sind zwar spannend inszeniert, bieten aber kaum wirkliche Interaktivität. Oft fühlt man sich als ob man einen Einkaufszettel abarbeitet. Die Action in Form von Verfolgungsjagden oder Schießereien erinnert sehr stark an die GTA-Reihe ohne aber deren Klasse zu erreichen. Den größten Wehrmutstropfen stellt in meinen Augen der sehr blasse und unsympatische Hauptcharakter sowie die holprige Hintergrundgeschichte dar – da ist man von Rockstar deutlich Besseres gewöhnt (siehe GTA 4 oder Red Dead Redemption). Auch der oft sehr abrupte und unbefriedigende Abschluss einiger Fälle senkt die Motivation erheblich. Adventure-Freunde mit Interesse für Kriminalfälle und einem Faible für die 40er Jahre kommen auf jeden Fall auf ihre Kosten. Leute, die das Szenario nicht unbedingt interessiert und die nur ungern Krimi-Serien im TV schauen, sollten nicht erwarten, dass das Spiel sie umstimmt.
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| Kommentar als LinkKommentar by Adrian on 2. Januar 2012 at 16:43
Meine Meinung zu L.A.Noire,
Ich habe mir L.A.Noire in erster Linie bestellt, weil ich ein Fan der Rockstar Games Reihe bin. Ich erwartete natürlich kein neues GTA und bereitete mich schon mal darauf vor, dass das Game kein Sandbox-Spiel ist, konnte man ja auf einigen Tests lesen. Anfangs war ich eher skeptisch, ob das Spiel mich in den Bann zieht, denn das war wirklich ein Glückskauf für mich, da ich nicht wirklich wusste was mich erwartet.
Positiv an L.A.Noire:
Aber ich bin zu 95% positiv überrascht worden, denn ich finde die Story interessant und die Intros vor den nächsten Fällen sorgen für die richtige Old-School-Krimi Stimmung. Das Autoradio, sowie die Verhaltensweisen der damaligen Personen sorgen für die passende Stimmung und ich wurde regelrecht eingebunden in das Geschehen. Das Gameplay geht meiner Meinung nach leicht von der Hand und selten bin ich mit frustierenden Stellen konfrontiert worden. Den Entwicklern kennt man die Liebe zum Detail an, dass man schon an den Inneneinrichtungen der Appartments nachvollziehen kann, selbst wenn der Protakonist durch Gebüsch läuft, bewegt dies sich mit. Das mögen Kleinigkeiten sein, tragen aber auch viel zur Begeisterung bei. Das Lesen der Mimik macht auch Spaß und ist ja das Markenzeichen von L.A.Noire. Das Spiel wird mit einer sehr guten Grafik präsentiert und die Entwickler haben sich wie schon oben erwähnt viel Mühe gemacht, die 40er Jahre optimal einzufangen. Abgesehen von der perfekten Darstellung der Gesichtsanimationen, finde ich manche Bewegungen des Detektivs Cole Phelps zu steif, z.B. das Nachladen einer Waffe nach einer erfolgreichen Nebenmission. Aber im Allgemeinen bekommt ihr eine grafische Pracht geliefert, die es versteht, euch das Spielevergnügen mit kleineren Details zu versüßen.
Negativ an L.A.Noire:
Die negativen Aspekte, die bei mir zum Glück nur 5% ausmachen, bestehen in erster Linie darin, dass man an manchen Stellen oder Scenen die Meinung hat, dass das Spiel noch einen gewissen Feinschlief vertragen könnte. So bleibt Cole Phelps an manchen Stellen hängen oder Fahrzeuge, die man verfolgt, kolerbieren sehr unrealistisch mit dem Gegenverkehr. Aber auch einige Bugs sind vorhanden, z.B. musste ich an einer Stelle neuladen, da der Protagonist zwischen einer Regentonne und einer Kiste hängengeblieben ist. Aber wie schon gesagt, bei rund 20 Stunden Spielzeit (ausgenommen der bei mir übrigen 20 Nebenmissionen)werden diese wenigen Unschönheiten durch die wunderschöne Darstellung der Kulisse und die spannende Story wett gemacht.
Fazit:
Im Großen und Ganzen erwartet euch mit L.A.Noire ein durchaus gelungenes Crime-Action-Spiel, mit wenigen Schusseinlagen, dafür mit spannender Krimi-kost der feineren Art!!!
freundliche Grüße
Adrian Derst
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