Saint’s Row: The Third
Posted by adminFeb 21
Saint's Row: The Third
VÖ: 18.11.2011/ System: PlayStation 3/ Genre: Action/ deutsche Version/ USK: keine Jugendfreigabe/ Vollversion/ Einschätzung: Ausgezeichnet
Unverb. Preisempf.: EUR 69,99 Preis: EUR 27,97
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2 comments
Kommentar by Stefan Lehmler on 21. Februar 2012 at 04:58
THQ präsentiert das derbste Open-World-Chaos alles Zeiten!,
Kennt ihr noch den genialen Saints Row 2-Trailer, der das oft lahme GTA-Gameplay auf die Schippe genommen hat? Eben jene Grundlage baut Entwickler Volition abermals aus und spendiert der Spielergemeinschaft mit Saints Row: The Third ein nochmals deutlich derberes, explosiveres, größeres und abwechslungsreicheres Pulverfass in dem Explosionen und derbe Gags sich die Klinke in die Hand geben. Hier wird jeder Drogendeal zum dritten Weltkrieg, jede Charakter hat gewaltig einen an der Klatsche und das Spielgeschehen entwickelt sich schnell zur Sucht. “Nur noch den einen Bezirk erobern.” “Nur noch die eine Waffe upgraden.” “Nur noch schnell schauen, was in der nächsten Nachbarschaft auf mich wartet.” “Nur noch eben die 10 Minuten “Nacktrennen” voll kriegen.” Es gibt viel zu tun in Steelport und es macht verdammt viel Spaß. Gerade Perfektionisten, die gerne alles aus einem Game heraus holen, kommen hier voll auf ihre Kosten. Doch auch, wer einfach nur die Story genießen möchte, muss sich nicht vor einem Kauf scheuen. Zwar fällt die Spielzeit dann deutlich überschauberer aus, aber die großartig inszenierten, mitunter extrem abgedrehten Hauptmissionen alleine sind die Investition schon wert. Und trotz einiger technischer Macken, hat es Saints Row jetzt endgültig geschafft, aus dem Schatten des großen Vorbildes Grand Theft Auto herauszutreten und sich als eigenständige Serie mit anderem Fokus zu etablieren. Bravo THQ & Volition, solche Spiele brauchen wir. Weiter so!
Pro
+ Action satt
+ Total abgedrehte Missionen
+ Variantenreiche Nebenaufgaben
+ Etliche Herausforderungen und Sammelobjekte
+ Motivierendes Auflevel- und Verbesserungs-System
+ Stadt erobern macht süchtig
+ Tolle Songauswahl inklusive Mixtape-Funktion
Contra
- Popups, Clipping-Fehler und Physik-Bugs
- Keine Umwelt zur Stadt (Wälder, Berge etc …)
- Gelegentliche Sound-Aussetzer
- Deutsche Version leicht geschnitten und nicht zur internationalen kompatibel (Koop)
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| Kommentar als LinkKommentar by Andreas Bentz on 21. Februar 2012 at 05:12
Einfach WOW!!,
Saints Row The Third ist etwas gelungen was schon länger kein Spiel mehr bei mir geschafft hat…es hat mich seit Release jeden Tag stundenlang gefesselt.
Wo GTA4 (sorry ein Vergleich lässt sich einfach nicht vermeiden, die Spiele ähneln sich rein mechanisch zu sehr) mich ausserhalb (teils auch innerhalb) der Missionen schnell gelangweilt hat (Nebentätigkeiten wie Billiard, Dart, Bowling, Internet und Fernsehen, gäääähn…), und auch der in GTA3 so schön bissige Humor weitestgehend verschwunden war, begeistert mich SRTT mit den Nebenmissionen (z.B. Nutten klauen, Tiger oder Freier mit Dame rumfahren, mit nem Panzer durch die Viertel Marodieren, Helikoptermissionen und einiges mehr) vielen kleinen Details und einer herrlich überborden Heldenverehrung der Saints.
Die Missionen sind klasse inszeniert, keine Idee scheint zu abwegig um sie nicht umzusetzen, die Storyschreiber müssen echte Exploitation- und B-Moviefans sein. Wenn mein Boss (Weibliche Stimme 1) mit Pierce ind die Stadt fährt und beide zusammen “What I Got” von Sublime singen…einfach magisch.
Der Charaktereditor ist ebenfalls hervorzuheben, da er einem wirklich viele kreative (Un-)Möglichkeiten bietet und man seinen Charakter sehr vielfältig gestalten kann. Bei der Kleidung ist die Freiheit etwas eingeschränker, da nicht wie im Vorgänger in mehreren Lagen aufgetragen werden kann (Unterhemd, Überbekleidung, Jacke z.B.), aber man kann immer noch genug damit machen.
Gut ist, dass die Englische Tonspur nicht übersetzt wurde, die Sprecher leisten hervorragende Arbeit, alles klingt so natürlich und leicht und schafft echte Authenzität bei den Charakteren. Wer gut englisch kann, kommt voll auf seine Kosten. Alle andern müssen halt mit den Untertiteln leben, bekommen aber dank der guten Sprecher genug Emotionen mit, denke das ist verschmerzbar.
Die Grafik ist in Ordnung, hat etwas den Stil eines guten Underground-Comics und ist durchgehend stimmig. Steelport erinnert mich trotz der Statue vor der Küste eher an Städte wie Chicago, viel Industriegebiete.
Die Stadt wirkt lebendig, Fußgänger tanzen zur Musik wenn man mit dem Auto neben ihnen steht, Gauner rauben Passanten aus, klauen Autos, es passieren Verkehrsunfälle, die Polizei steht öfter am Strassenrand und verhaftet jemanden…viel los in Steelport.
Durch Nebenaufgaben und der Erwerb von Grundstücken und Shops kann man langsam aber sicher die Stadt übernehmen.
Bei fast allem, was man so tut erhält man Respekt, welcher in bestimmten Stufen zugang zu diversen Boni ermöglicht, quasi ein Aufleveln, was sehr motiviert.
Das beste an SRTT ist aber dass man sich in Steelport hemmungslos austoben kann und sich manchmal dabei ertappt wieviel Spass das bisweilen boshafte anarchistische Treiben doch macht. Ein Spiel für große Kinder, die Spass an Chaos, Zerstörung, schlüpfrigen Humor und übertriebener Action haben.
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