Need for Speed: Most Wanted
Posted by adminFeb 4
Need for Speed: Most Wanted
- Electronic Arts
Unverb. Preisempf.: EUR 29,99 Preis: EUR 18,00
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2 comments
Kommentar by MissCabyCane "MissCabyCane" on 4. Februar 2012 at 19:50
Hot Persuit goes Underground,
Wer Need for Speed erst seit Underground kennt und bei NFS most wanted eine Art dritten Teil der Undergroundreihe mit noch mehr Tuning erwarted – der wird enttäuscht sein. Es handelt sich vielmehr um eine gelungene Kombination aus Underground und dem Vorgänger Hot Persuit – ebenfalls ein tolles Game. Rausgekommen ist letztlich der wohl beste Arcaderacer, den man auf der PS2 zocken kann.
Das (Design-)Tuning wurde bei diesem game stark reduziert – es lassen sich zwar nach wie vor wunderschöne Autos zaubern, aber man merkt schon, dass das Tuning nicht mehr den Mittelpunkt des Games ausmacht, wie es bei den Vorgängern der Fall war. Mich hats ehrlich gesagt bissl gewunder aber nicht gestört, weniger ist hier einfach mehr, und wer ein absoluter Tuningfreak ist, der kann immer noch auf Underground 2 oder Midnight Club 3 umsteigen.
Die Rennmodi haben sich auch geändert – keine Drifts oder Streetcross mehr – dafür aber Zeit und Radarfallenrennen… UND heisse Verfolgungsfahrten mit den Bullen! Hierbei gilt es auch diverse Aufgaben zu erfüllen, wie zB sein Kopfgeld in die Höhe zu treiben, Polizeiwagen zu rammen oder geblitzt zu werden und dann wieder zu entkommen. Der Einfluss von Hot Persuit ist unverkennbar, aber sehr ordentlich und adrenalintreibend umgesetzt (auch ein HP-Gimmick: es sind auch europäische Cars verfügbar – endlich!).
Das Beste an dem Game: Es ist verpackt in einer coolen Story, welche die Motivation ungemein steigert!
Als Neuling in der Stadt, fährt ihr erst mal gegen den Boss der Streetracer “Razor”, der euch sogleich den Wagen (einen hammermäßigen M3) abknüpft. Nun gilt es sich den Wagen und den Ruf wieder zurück zu holen – doch um gegen Razor wieder zu fahren müsst ihr die 14 Streetracer auf der “Blacklist” vor ihm alle machen – einen nach dem anderen! Um gegen diese Jungs und Mädels anzutreten müsst ihr diverse Rennen und Aufgaben erfolgreich bestreiten und bekommt dabei Unterstützung von der hübschen Mia. Die Idee mit der Story ist echt klasse und visuell wunderbar umgesetzt.
In technischer Hinsicht überzeugt NFS most wanted wie üblich auch – Grafik, Steuerung und Gameplay sind einfach top und mit viel Liebe zum Dettail gemacht worden. Ansonsten ist das Fahrgefühl unverändert gut, wie man es aus den Vorgängern der NFS-Reihe kennt. Ebenso der Schwierigkeitsgrad – für “alte Hasen” Anfangs etwas zu leicht, wird das Spiel stetig anspruchsvoller, ohne dabei unfair zu werden. Auch hier wurde ordnetlich dosiert.
Ein bisschen hecktisch ist das Umherskippen im Menü, aber da gewöhnt man sich schnell dran. Ich kann mich lediglich mit der Musik in diesem Spiel nicht ganz anfreunden – NFS-typisch, einfach zu Metal-lastig (da hätte man sich von den coolen Beats eines Midnight Club 3 ruhig was abgucken können). Auch cool wäre es gewesen, wenn man einige Rennen bei nacht hätte fahren können – zwar ändert sich die Wetterlage in dem Spiel, aber nicht die Tageszeit… (ok, ist jetzt nicht wirklich schlimm, aber es wäre halt cool gewesen).
Alles in allem ist NFS most wanted ein klares TopGame ohne eindeutige Schwächen (bis auf die halbe Schwäche, was die Musik anbelangt). Also ich kann das Spiel klar empfehlen, einen besseren Arcade-Racer bekommt man derzeit nicht!
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| Kommentar als LinkKommentar by Delta-91 "Prayboy" on 4. Februar 2012 at 20:23
Flotter Flitzer, aber nich so toll wie der Vorgänger…,
Ich habe “Need for Speed Underground 2″ (= im folgenden U2) bis zum geht-nicht-mehr gezockt und über alles geliebt. Also bin ich mit großen Erwartungen an den Nachfolger “Need for Speed Most Wanted” (= im folgenden MW) herangegangen. An für sich ein richtig gutes Spiel. Nicht nur für Rennspielfans. Aber an U2 kommt es für mich nicht heran.
Das Spielprinzip: Ihr fahrt mit einem Auto, das ihr euch beim Autohändler kauft, durch eine riesige Stadt, deren einzelne Bezirke ihr nach und nach freispielt. Auf einer Landkarte sind Events (diverse Autorennen) und Shops (Tuning-Shop, Autohändler, Unterschlupf) eingezeichnet, die ihr (auf Wunsch mithilfe eines Navi-Systems) anfahrt. In U2 musste man ein Rennen nach dem andren gewinnen, um im Spiel voran zu kommen. In MW geht es um die sogenannte “Black List”. Diese beinhaltet die 15 meistgesuchten Raser der Stadt. Euer Ziel ist es nun, auf Platz 1 zu gelangen, d.h. der meistgesuchte Raser (= Most Wanted) zu werden. Bevor ihr gegen den Typen auf Platz 15 antreten könnt, müsst ihr eine bestimmte Anzahl an Rennen gewinnen, Meilensteine erreichen und euer Kopfgeld erhöhen.
Die Rennen sind wieder sehr abwechslungsreich, allerdings gibt es leider die aus U2 bekannten Scart- und Drift-Rennen nicht mehr, dafür neue (K.O., Radarrennen etc.). Meilensteine erreicht ihr, indem ihr euch von in der ganzen Stadt verteilten Radaren bei bestimmten Geschwindigkeiten blitzen lasst oder möglichst spektakuläre Verfolgungsjagden mit den Bullen anzettelt, wobei wir auch schon beim Hauptaspekt von MW sind: Die Cops. In U2 konnten ihr machen was ihr wollt, denn es gab keine. Nun werden sie bereits auf euch aufmerksam, wenn ihr nur auf dem Weg zu einem Shop ein paar Autos rammt oder Laternenpfähle wegfetzt. Ihr hört dann auch die Funkrufe, die sich die Cops gegenseitig durchgeben. Wird dann einer auf euch aufmerksam, was ihr kaum verhindern könnt, beginnt eine Verfolgungsjagd, der ihr euch nicht entziehen sondern die ihr durchstehen müsst. Je länger die Verfolgungsjagd dauert, desto mehr steigt euer Fahndungslevel, desto schwerer wird es den Cops zu entkommen, desto höher steigt euer Kopfgeld. Anfangs jagen sie einen nur mit einem Auto, später sogar mit einem Hubschrauber oder sie legen Nagelbänder aus und legen Straßensperren. Die Verfolgungsjagden machen anfangs Spaß, werden aber immer schwerer. Ihr könnt die Cops abschütteln, indem ihr z.B. durch Baugerüste rast, unter denen die euch verfolgenden Autos dann verschüttet werden. Diese “Stopper” sind auf der Karte überall eingezeichnet. Seit ihr entkommen, müsst ihr für eine gewisse Zeit unentdeckt bleiben, z.B. indem ihr euch irgendwo versteckt. Ist die Verfolgungsjagd dann beendet, bekommt ihr eine Statistik – je mehr Schaden ihr angerichtet habt, je mehr Nagelbänder ihr umfahren habt, je mehr Polizeiautos ihr geschrottet habt, desto höher ist das Kopfgeld. Das hört sich alles ganz toll an, man wird aber doch im Lauf des Spiels relativ oft erwischt, und dann ist erst mal schlechte Laune angesagt, wenn eine zehnminütige Verfolgung umsonst war und ihr noch ein hohes Strafgeld zahlen müsst. Passiert das öfter, ist sogar euer Wagen weg! Dazu kommt es jedoch eher selten. Das sie euch kriegen, passiert aber ziemlich oft – wenn sie euch mit 10 Wagen einkreisen, reicht es aus, wenn ihr euch 2 Sekunden nicht mehr bewegt, schon seid ihr “erwischt”. Außerdem kann es gut sein, dass ihr keine 2 Meter mehr durch die Stadt fahren könnt, ohne gleich einen Cop hinter euch zu haben – meiner Meinung nach extrem nervig.
Habt ihr genug Rennen, Meilensteine und Kopfgeld, tretet ihr gegen den nächsthöheren Blacklist-Raser in 2, später mehr Rennen an. Gewinnt ihr, dürft ihr euch etwas von ihm aussuchen – Tuning-Extra-Teile, Entlassungsscheine für die Cops, mit etwas Glück erhaltet ihr sogar das vollgetunte Auto des Gegners! So stehen schon nach kurzer Zeit mehrere Autos in eurer Garage. Habt ihr den Typen besiegt, seid ihr Platz 15 der Liste – und so geht es immer weiter, bis ihr auf Platz 1 seid.
Der allergrößte Nachteil von MW gegenüber U2 ist die große Einschränkung in Bezug auf das Tuning eures Autos. Vor allem was die Optik anbelangt – Kleinigkeiten wie mehrere Auspuffe, die Farbe des Scheinwerferlichts und die Form des Außenspiegels sind komplett und erstatzlos weggefallen und wurden auf wenige Aspekte (Karrosserie, Felgen, Spoiler) beschränkt. So habt ihr bereits nach der Hälfte des Spiels alle Extras freigespielt und könnt euer Auto nicht großartig verändern – auch mehrschichtige / mehrfarbige Vinyls gibt es nicht mehr. Das ist meiner Meinung nach ein Rückfall gegenüber U2, der in keiner Weise zu entschuldigen ist. Euer Auto…
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