Assassin’s Creed: Revelations
Posted by adminDez 24
Assassin's Creed: Revelations
Ubisoft ASSASSINS CREED REVELATIONS, VÖ: bereits erschienen/ System: Xbox 360/ Genre: Action-Adventure/ deutsche Version/ USK: 16/ Vollversion/ Einschätzung: Ausgezeichnet
Unverb. Preisempf.: EUR 69,95 Preis: EUR 43,99
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2 comments
Kommentar by Opportunist on 24. Dezember 2011 at 10:44
Nichts ist wahr! Alles ist erlaubt!,
Oder sollte ich den Titel besser umformen in: “Das ist doch wohl nicht wahr! Ist das denn erlaubt?!”
Meine schlimmste Befürchtung hat sich letztendlich bestätigt:
Die Assassin’s Creed-Serie wird zunehmend schlechter.
Ihr fragt euch was die Gründe sind?
Ohne langes Gerede sollt ihr sie bekommen:
Die Story:
“Was ist das?”, fragte der Entwickler die Fans.
“Das ist das, was das Spiel am Leben hält!”, antwortete ein Fan und erdolchte den Entwickler…
Ich glaube, dass die Definition von “Story” mittlerweile wie folgt aussieht:
“Ein Element im Spiel, welches möglichst wenig zur Geltung kommen sollte, um den Profit hoch zu halten und die Ausgaben zu senken.”
Bis auf die Tatsache, dass ein Greis durch Konstantinopel geistert und nach Schlüsseln und Büchern sucht, passiert hier nicht viel.
Nach jedem gefundenen Schlüssel, welcher das Geheimnis um Altaïr lösen soll, hat man die besondere Ehre, Altaïr’s Geschichte weiterzuspielen und zwar an jenem Punkt, an dem sie im ersten Teil geendet hat. Diese Sequenzen sind jedoch so kurz, wie frisch geschnittene Fingernägel!
Wenn man zwei Augen zudrückt und sehr großzügig ist, tötet man insgesamt drei Hauptziele. Im ersten Teil waren es noch neun!
Die meiste Zeit ist man, wie schon erwähnt, damit beschäftigt, Schlüssel zu suchen…
Man fragt sich natürlich auch, was denn Desmond in der Zwischenzeit so macht.
Nun ja… er sitzt auf einer Animus-Insel fest, wie sie hässlicher nicht sein könnte und unterhält sich mit imaginären Subjekten.
Nichts spielt sich in der Wirklichkeit ab. Alles was ihr mit Desmond tun könnt, ist, einzelne Sequenzen (in etwa wie ein Jump’n'Run) zu beenden.
Diese Sequenzen sind selbstverständlich in schlichtem grau gehalten, genauso wie die Animus-Insel.
Zu alledem wird die Story gegen Ende des Spiels so verwirrend fortgesetzt, dass man beinahe meinen könnte, die Game Designer hätten absolut keine Ideen mehr!
Teil eins und zwei hatten schöne, klare, offene Enden.
Teil drei wurde schon etwas konfuser.
Aber hier!? So ein Durcheinander! Da ist ja sogar unsere Existenz und das Universum deutlicher!
Ich habe so das Gefühl, dass die Story schon längst zu Ende ist und die Entwickler einfach aus Geldgier gezwungen sind, etwas neues zu erfinden.
“Da! Frisst das, was wir euch geben! Ob es vergiftet wurde interessiert uns nicht!”
Nebenmissionen:
Wem die Story zu langweilig wird, hat die Möglichkeit, Templerfesten zu erobern (wie im dritten Teil) und diese zu beschützen, indem man Meister-Assassinen ausbildet.
Jeder Meister-Assassine bietet euch weitere Aufgaben an, in denen ihr zumeist lieblose Attentate ausführen müsst.
Diese sehen zu 90% wie folgt aus:
- Meister-Assassine bietet Mission an (mit Level 10)
- Ihr spaziert mit dem Meister-Assassinen durch die Gegend
- Ungefährliche und friedfertige Person taucht auf (Ziel)
- Meister-Assassine vermasselt alles
- Meister-Assassine bietet Mission an (mit Level 14)
- Erneuter Versuch das Ziel zu töten und es klappt
Dabei ist zu beachten:
- Es gibt nur sehr kurze, unnatürliche Dialoge
- Es gibt keine Szenen
Nun denn, wem auch das nicht zusagt, kann immer noch ein “Tower Defense” mit Assassinen starten (Assassinenfeste verteidigen).
Ihr befehligt einige verschiedene Assassinen (z.B. Armbrust, Luft-Attentäter, Bomben-Werfer) und müsst alle anstürmenden Templer eliminieren.
Mit der richtigen Taktik lassen sich jedoch alle Schwierigkeitsstufen problemlos meistern (immer mit der selben Taktik!).
Zu guter letzt könnt ihr noch 100 Datenfragmente sammeln, Läden/Sehenswürdigkeiten renovieren/kaufen, oder Fraktions-Missionen erledigen.
Dasselbe gab es allerdings auch im dritten Teil.
Gewalt:
Das Blut war wie immer bei Spielstart ausgestellt.
Die Kämpfe mit den Soldaten sind selbstverständlich wie immer blutig genug.
Und wie sieht es bei den Haupt- und Nebenzielen aus?
Es werden keinerlei grausame Taten gezeigt und folglich verspürt man auch keinen Hass auf die zu tötende Zielperson.
Tiefgreifende Dialoge zwischen den Opfern und Ezio gibt es auch kaum.
“Ruhe in Frieden…”, sprach Ezio…
Ja, ich ruhe auch bald in Frieden, wenn das so weitergeht!
Desynchronisation:
Wer kennt es nicht?
Wie ich es schon in der Rezension zum dritten Teil geschrieben hatte, ist es auch hier!
Jeder Fehler wird damit bestraft, dass man desynchronisiert wird, d. h. man beginnt am letzten Checkpoint.
Die Ladezeit (Xbox 360)…
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| Kommentar als LinkKommentar by Maik Hebel on 24. Dezember 2011 at 10:44
Requiescat In Pace – Das Letzte Kapitel Ezio Auditore da Firenze’s,
Mit Vorfreude und voller Erwartungen öffnete ich das Paket, welches Amazon mir einen Tag vor dem offiziellen Release lieferte und hoffte auf die selbe Action die mir Assassin’s Creed bisher zu versprechen vermochte. Als Fan der ersten Stunde habe ich jeden bisherigen Teil auf der Xbox 360 gespielt und war schlichtweg begeistert. Nach dem zähen, repetitiven Anfang in Assassin’s Creed entwickelte sich die Serie zu einem genialen Erlebnis voller Spannung, Action und Spaß. Die Tatsache, dass man Ezio Auditore da Firenze von seinen Anfängen in Assassin’s Creed II, bis hin zu Revelations begleiten konnte schuf eine gewisse Identifikation mit der Spielfigur. Immerhin deckte die Serie sein Leben von den frühen Zwanzigern bis in die Fünfziger ab.
Aber fangen wir vorne an:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
~~Pro’s~~
* Grafik – Die Grafik basiert auf Brotherhood, welches eine Verbesserung der Assassin’s Creed II Engine darstellt. Hierbei wurde jedoch fleißig gefeilt sodass die Grafik wieder besser als im Vorgänger aussieht. Lichteffekte und Schattenwurf sehen genial aus, die Texturen kristallklar und der Gesamteindruck der vermittelt wirkt stimmig.
* Sound – Jeder der Hand an die Assassin’s Creed Serie gelegt hat weiß: Ubisoft gibt sich eine Heidenmühe bei der Lokalisierung. Die Sprache ist mit Deutsch, Englisch, Französisch & Italienisch auswählbar. Die von mir benutzte deutsche Sprachausgabe liefert wie immer ein Topleistungen ab. Die Sprecher haben sich alle Mühe gegeben das Spiel lebendig und glaubhaft werden zu lassen. Und das ist Ihnen auf voller Linie gelungen. Die Straßen Konstantinopels wirken lebendig, dies ist des größeren Dialogpools zu verdanken, welcher Wiederholungen in Gesprächen der NPC’s massiv eindämmt.
* Gameplay – Hier setzt Revelations auf eine Verbesserung des Altbekannten. Im Großen und Ganzen wurde die Steuerung von Brotherhood übernommen, lediglich Kleinigkeiten wie das Adlerauge wurden umgesetzt. Ebenfalls Neu ist das doppelte Waffenrad, welches nun neben dem alen System eine Zuweisung von Sekundärwaffen (Wurfmesser, Bomben etc.) per Rechten Stick möglich macht. Dies benötigt nur minimale Eingewöhnungszeit, danach geht alles locker von der Hand.
* Atmosphäre – Auch hier gibt es nichts zu meckern. Die Spielwelt ist dicht und glaubwürdig, die Sprecher geben alles und die Story ist genial erzählt. Wie im Brotherhood schon ist die Erzählweise packend und voller Spannung und die Missionen werden nicht als solche verkauft, sondern als Teil der Gesamtgeschichte. Es ist wirklich ein Meisterwerk des Action-Adventure Genres, und das auf ganzer Linie.
* Kampfsystem – Ubisoft hat sich einiges Überlegt um den direkten Kampf attraktiver zu machen. Zum einen ist die Gegner KI viel besser, was kämpfe etwas anspruchsvoller macht. Desweiteren wurden einige komplett neue Animationen in das Spiel eingearbeitet, welche in einer Kombo auch nahtlos ineinander Übergehen können. Ein leicher Slow-Motion Effekt bei einigen tödlichen Attacken fügt eine gewisse Atmosphäre hinzu, die positiv auffällt. Alles in allem bietet der Kampf wieder einen größeren Reiz, da er jetzt mehr auf Taktik setzt als auf pures Button-Mashing.
* Online-Modus – Der Online-Modus stellt eine verbesserte Version von Brotherhood dar. Er läuft hierbei durchweg flüssig ab und verbindet die alten Modi mit den Neuerungen von Revelations. Das macht es ausgeglichener und hebt den Spaß nochmal um eine ganze Ecke.
~~Con’s~~
* Bei mir lag am Anfang ein Problem bei der Installation vor. So brach diese bei 29% ab. Nach dreistündigem Spielen lief die Installation reibungslos. (ggf. ein Problem damit, dass noch kein Speicher angelegt war?!)
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
~~Einzelwertungen~~
Grafik: 10/10 – Das, was man von Assassin’s Creed gewohnt ist: Klare Texturen, tolles Lichtspiel und insgesamt ein tolles Feeling
Sound: 10/10 – Ubisoft hält an dem Niveau vorangegangener Teile fest. Die Sprecher sind genial. Hier gibt es absolut nichts zu meckern!
Steuerung: 9.5/10 – Leichte Eingewöhnungszeit notwendig, nach 15 Minuten geht dem geübten Assassin’s Creed-Spieler alles locker von der Hand. Generell, wie immer, äusserst Intuitiv.
Atmosphäre: 10/10 – Spannung, Action, packende Story. Absolut makellos!
Gameplay: 10/10 – Es ist Assassin’s Creed. Und es macht einen Riesenspaß!
Gesamt: 10/10
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